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Ab in den Kindergarten

Huiuiui, nun ist sie vorüber - die erste Kindergartenwoche!

Ich weiß nicht für wen sie aufregender war - für meine Große, für meine Buben oder für uns Eltern.

 

Man stellt es sich immer so einfach vor: Kind begleiten, ein bisschen dabeisitzen, spätestens am dritten Tag mal rausgehen und gegen Ende der Woche dann bereits das Kind alleine dort lassen. Es gibt ja so vieles zu entdecken, also warum zum Teufel sollte man nicht gerne hingehen?

Tja, unserer Tochter passte diese Umstellung offensichtlich nicht und sie scheute sich auch nicht dies lauthals schreiend kundzutun. Und mit schreien meine ich auch schreien und zwar so richtig. So laut und schrill dass man sich jeden Moment ein ´zerbrochenes Glas erwartet.

 

 

 

Zumindest bei uns war diese erste Woche sagen wir mal so......durchwachsen.

Tag 1 war ja noch easy cheesy, aber da waren wir alle 5 dort und es fühlte sich an wie ein riesiges Spielzimmer für die ganze Familie.

Tag 2 trat nur mehr ich mit der Sippe an und bemerkte dass mein Mädchen sich ständig nach mir umsah. Quasi griffbereit sollte ich sein.

Leider nicht sehr einfach wenn Kind 2 beim Plastilintisch auch darauf besteht die Mama die ganze Zeit über an seiner Seite zu haben und Kind 3 derweilen lautlos krabbelnd auf Erkundungstour geht.

Wir Mütter sind zwar multitaskingfähig, haben aber immer noch keine 8 Octopusarme.(warum eigentlich nicht?)

In solchen Situationen muss man schnell den Grad der Enttäuschung abwägen und sich für ein Kind entscheiden.

 

Setzt man sich zum Eingewöhnungskind, welches eigentlich die volle Aufmerksamkeit haben sollte? Beruhigt man den wütenden, mit Plastilin um sich werfenden Buben oder rettet man den Weltenbummler vor gefühlten 97.000 Kleinteilen die ihn quasi wie ganz von alleine in den Mund hüpfen?

 

Richtig, der Entdecker hat gewonnen und ich ignorierte gekonnt das Geschrei meiner Tochter und die am Boden eingestampften Plastilinstücke. Rumpelstilzchen lässt grüßen....

 

An Tag 3 und 4 hatte ich Unterstützung von Oma (danke Mama) und so konnte ich den Focus auf mein Mädchen legen.

Liebe Mütter, ich rate euch in der Eingewöhnungszeit das Haus  nicht mit voller Blase zu verlassen denn Versuche wie :"Ich geh nur kurz aufs Klo" werden sofort durchschaut und nicht zur Kenntnis genommen. Also wieder nichts mit ein paar ruhigen Minuten.....

 

Am Tag 5 waren die Buben wieder mit dabei und ich versuchte erst gar nicht mehr den Raum zu verlassen. Mittlerweile fand ich die kleinen Stühle ja schon total bequem ;-).

 

Von Tränen über Geschrei und Vorwürfen an die Rabenmutter war alles dabei und nicht umsonst heißt es: "In der Ruhe liegt die Kraft!"

 

Respekt an alle Eltern die diese Eingewöhnungszeit ohne Einnahme diverser Genußmittel überstehen!

 

Alles Liebe, eure Kathi!

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Kommentare: 2
  • #1

    Lissi (Dienstag, 18 September 2018 15:58)

    I sogs da Kathi! Hut ab! Zwoa is dei Bericht vui lustig, aber sicher net so afoch... Bei uns woas ganz ähnlich- aber i bin an Tag 6 glei wieder Heim gegangen- weil i kane Nerven mehr dafür ghobt hob.... bussiiiii

  • #2

    Andrea (Dienstag, 18 September 2018 16:41)

    Wieso sind die Papas immer in der Bauecke zu finden??� Welcome to my world, die war doch amschönsten ohne Kiga und Schule... � Den harten Alltag wieder superlustig erfasst, liebe Kathi��