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Männer und Wäsche

 Wie heißts so schön: „Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann….“

 

Oh ja, schön wäre es. Immerhin bin ich mit einem Partner gesegnet, der weiß dass dies nicht der Fall ist.

 Ich freue mich jedesmal wie ein Honigkuchenpferdchen wenn er mal bemerkt dass Staub gesaugt wurde oder der Badspiegel frei von Zahnpasta ist. Das täglich warmes Essen auf dem Tisch steht ist ja selbstverständlich, aber das ganze schmutzige Geschirr danach…

 

Und das Ganze mehrmals täglich – ihr wisst wovon ich rede nicht wahr ;-)! Ein Hoch auf die Erfindung des Geschirrspülers und auf all die anderen Hilfsmittel wie z.B. Staubsauger und Waschmaschine.

 Nie hätte ich gedacht dass diese Dinge mal einen echt hohen Stellenwert in meinem Leben haben werden J. Aber gut, die Prioritäten verändern sich.

 Tja, die Sache mit der Wäsche…..

Also nicht falsch verstehen – ich bin echt dankbar wenn mich mein Freund mal in Sachen Hausarbeit unterstützt, aber manchmal kann es auch nervig sein.

Bei uns fällt wirklich viel Wäsche an, die Waschmaschine leistet ganze Arbeit und der Wäschekorb ist irgendwie niemals leer. Maschine einschalten mach ich ja noch gerne, aber aufhängen (ständig diese Suche nach dem passenden Sockenpaar), abnehmen, zusammenlegen oder gar bügeln (hahaha, bügeln – was ist das nochmal?) – diese Arbeitsschritte mag ich überhaupt nicht.

 

Netterweise bietet mein Freund hier immer seine Hilfe an und er macht dies auch großartig – ABER (ja klar, jetzt muss ein aber kommen…), ABER man braucht Geduld! Viel Geduld!

Und da mir momentan gerade mal zwei Hosen und zwei BH’s passen (nein ich hab trotz 4 Schwangerschaften kein passendes Gewand) fällt mir das Warten darauf extrem schwer.

Erst wenn die Wäsche von alleine zur Maschine wandert wird diese eingeschalten. Das Aufhängen funktioniert einwandfrei, auch das Abnehmen ist nicht das Problem.

Nein, der Knackpunkt liegt einzig und alleine im Zusammenlegen. Noch habe ich nicht herausgefunden was meinem Freund daran hindert dies sofort nach der Abnahme zu tun. Lieber wartet er so lange darauf dass er dann fast eine gute Stunde mit Sortieren und Zusammenlegen beschäftigt ist. Als Zwischenablage wird auch gern mal der Kindersitz des nächsten Familienmitgliedes oder der Fußboden seiner Bettseite verwendet.

Manchmal glaub ich dass er mir damit sagen will: „bald reißt dein Geduldsfaden und du machst die Wäsche wieder selbst!“

Ha, aber da irrst du dich mein Lieber – dieser „ich stell mich schlecht an, dann muss ich es nicht mehr machen“ Trick funktioniert bei mir nicht.

Ganz im Gegenteil!

Die Wäsche bleibt DEIN Part und ich übe mich einstweilen in Sachen geduldig sein.

 

Tee und Schokolade (natürlich die Riegel von Smartxocolate ;-) ) helfen mir dabei – oooohhhhhhmmmmm! 

  

Alles Liebe,

eure Kathi

 

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